gegründet 1918 in Wittenberg

Berichte

Seminar zum Römerbrief mit Studierenden aus ganz Deutschland

Aus Anlass des Reformationsjubiläums 2017

Paulus – Luther/Melanchthon – Karl Barth und ein Seitenblick auf den weitgehend unbekannten Johann Cramer haben den Römerbrief in vielfältigen Auslegungen zu Gehör gebracht. Was vor Ort in Bonn, Berlin, Wuppertal, Jena, Leipzig und Kiel mit einer Lehrveranstaltung in Kirchengeschichte oder systematischer Theologie begonnen hat, ist vom 6.-8. Juni 2017 in eine gemeinsame Exkursion aller Seminare nach Wittenberg gemündet. Die konzentrierte Textlektüre wurde dort ergänzt durch zwei Vorträge von Michael Wolter zum Römerbrief des Paulus und Dietrich Korsch zur Römerbriefauslegung Karl Barths sowie durch den Besuch der nationalen Sonderausstellung „Luther! 95 Schätze, 95 Menschen“. Als internationales Sahnehäubchen war zudem eine große Delegation der isländischen Bischöfin und Pfarrerschaft zu Gast, so dass der reformatorische Geist in einer wahrlich beachtlichen Breite wehen konnte. Der Vorstand der Luther-Gesellschaft dankt allen Studierenden und den beiden Referenten für die hervorragende Vorbereitung, die konzentrierte Lektüre und die engagierte Diskussion. Es war uns eine Freude, mit Ihnen allen Theologie auf so hohem Niveau betreiben zu dürfen!
(Für das Seminar verantwortlich zeichnen das Bonner Institut für Hermeneutik/Prof. Dr. Cornelia Richter und die Luther-Gesellschaft/Prof. Dr. Dr. Johannes Schilling)

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letzte Änderung: 20. Juni 2017